Dankbarkeit

…weil sie den Blick auf das Wesentliche schärft!
Dankbarkeit – ein mächtiges Wort, welches mehr und mehr in Vergessenheit zu geraten scheint und gleichzeitig ein Wort, welches in so vielen wissenschaftlichen Disziplinen Einzug gefunden hat, in denen darüber diskutiert wird, was Dankbarkeit bedeutet und wie sie allgemeingültig definiert werden könnte. Doch scheint es so, als würde dies in Anbetracht der Masse an Definitionen nicht so recht gelingen wollen.(1)
Vielleicht begründet es sich darin, dass Dankbarkeit individuell ist, dass jeder Mensch sie für sich anders definiert. Während Dankbarkeit für den einen, vielleicht aus den kleinen alltäglichen Dingen des Lebens besteht, ist sie für den anderen möglicherweise die Freundlichkeit des Kollegen, die Unterstützung durch Freunde beim Umzug, das wöchentliche Gespräch mit der besten Freundin, das Glück der Gesundheit, die Familie, der erste Cocktail im Urlaub, das Buch an einem regnerischen Tag, der Saunagang am Wochenende oder die Wanderung im Wald. Die Aufzählung ist unendlich.
Beachtenswert ist, dass schon Aristoteles sich philosophisch mit dieser Thematik befasste. Für ihn zeichnete sich Dankbarkeit als ein Charakterzug und eine Tugend ab.(1) Dabei nutzte er jedoch weniger das Wort „Dankbarkeit“ als vielmehr das Wort „Glück“, welches er über das „richtige Handeln und die Entwicklung von Glückseligkeit“ untersuchte und zu definieren versuchte.(2) Aristoteles vertrat die Einstellung, dass „Glückseligkeit durch richtiges (tugendhaftes) Handeln“ erreicht werden könne, in dem der Mensch durch „Verwendung der Vernunft“ lerne, nach definierten Tugenden zu Handeln und damit „den eigenen Charakter zu kultivieren“(2). Dies verkörperte für ihn „den Inbegriff eines guten Lebens.“(2)
Für mich als Coach ist Dankbarkeit – unabhängig der Versuche zur allgemeingültigen Definition – vielschichtig und trainierbar, indem wir bewusst wahrnehmen und überlegen, wofür wir alles dankbar sein können – ob es sich um eine Sache, eine Person oder einfach nur um einen Zustand des guten Gefühls handelt. Sie variiert bei jedem Einzelnen in Abhängigkeit der aktuellen Lebensumstände – in manchen Momenten sind wir dankbarer als in anderen und manchmal vergessen wir unsere Dankbarkeit vielleicht auch im Stress des Alltags ganz. Wie dankbar bist du genau in diesem Moment? Wofür bist du gerade dankbar? Diese zwei Fragen stellen nur einen Auszug dar, der möglicherweise für dich im Coaching von Bedeutung sein könnte.
Eine andere, rein wissenschaftliche Begriffsdefinitionen, die für mich im Kontext meines Ingenieur-Seins passend ist, definiert „Dankbarkeit als eine Quelle positiver (angenehmer) Erfahrungen… und deren Beziehungen zu anderen positiven Variablen.“(1)
Es bedeutet so viel wie: Dankbarkeit ist ein Zeichen der Anerkennung, ein positiver Gedanke an positive Menschen, die mich auf irgendeine Art und Weise selbstlos unterstützt haben. Doch reicht es in meiner Welt nicht aus, diesen Gedanken nur zu haben, er ist auszusprechen, um dem Gegenüber die Wertschätzung entgegenzubringen, die er verdient. Frei nach dem Motto: „Ich hab erkannt, was du für mich getan hast. Danke dafür!“
Daher ist es nun an der Zeit, offiziell den Persönlichkeiten zu danken, die mir in den vergangenen Wochen mit besonderem Engagement, Rat und Tat sowie Impulsen zur Seite gestanden haben, um EmpoweredYou als ein Angebot von engineura mit zu entwickeln. Meine Dankbarkeit richtet sich daher u.a. an:
Andreas K. für diverse Testläufe und das Feedback.
Annika H. für das erste Feedback zur Webseite & dem Preis.
Anja B. für u.a. dem Fisch auf dem Baum.
Carina S. für das erste Feedback zur fast fertigen Seite.
Carsten J. für die IT, das Fachwissen und den Austausch.
Ilona S. für die vielen, guten Impulse, „das größer Denken“, die Hinweise und die Farbthematik. Alles zur richtigen Zeit.
Miriam H. für die Erstellung der Homepages und ihre Geduld bei den farblichen Anpassungen.
Steffi M. für das Feedback zur Seite.
Susanne H. für die Möglichkeiten, Unterstützung und Werbung .
S. Heidel für den Input, die wunderbare Stellungnahme, den Austausch und die Werbung.
Ebenfalls danke ich allen weiteren Personen, die mich auf irgendeine Art und Weise unterstützt, motiviert und inspiriert haben. Ihr seid großartig.
Danke!
(1) Gulliford, L., Morgan, B. & Kristjánsson, K. Jüngste Arbeiten zum Begriff der Dankbarkeit in Philosophie und Psychologie. ZEMO 4, 169–199 (2021). https://doi.org/10.1007/s42048-021-00101-y
(2) Klaus, M. Wie führe ich ein gutes Leben, Aristoteles? (2023). https://www.philosophie.ch/2023-04-24-klaus. 25.08.2025.
